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Outdoor-Urlaub in Schweden

Gepostet am 7. Jul 2011 in Aktuelles, Europa

Dieser Blog schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum Einen sind Infos über Skandinavien an einer zentralen Stelle gesammelt abrufbar und zum Anderen werden hier Reiseberichte mit Tipps & Tricks veröffentlicht.

Unterwegs – zu Fuß, mit dem Zug oder per Anhalter

Nordeuropa bietet sich wunderbar an, um die Natur zu erkunden. Die Länder Norwegen, Finnland, Dänemark und Schweden gehören dazu. Lange Küsten, dichte Wälder und unberührte Hochländer lassen das Herz jeden Trekkingfans schneller schlagen. Dank Google Maps bzw. Google Earth weißt man sogar schon vorher wie das Gebiet aussieht und kann die Wanderrouten bequem vor dem Bildschirm planen.

Meine Reise soll nach Schweden gehen. Die Vorbereitungen für so einen Outdoor-Tripp laufen relativ unkompliziert ab. Wenn man noch keine komplette Reiseroute hat, dann sollte sich wenigstens der Startpunkt vorher überlegt werden. Die Anreise nach Schweden ist bequem per Bahn möglich. So auch in meinem Fall. Von Hamburg nach Göteborg gibt es eine günstige Zugverbindung, mit einmaligem Umsteigen in Kopenhagen. Binnen 8 Stunden ist man somit relativ weit im Norden angelangt. Jetzt kann es losgehen. Doch das richtige Abenteuer beginnt natürlich erst dann, wenn man alle Technik ausschaltet und sich nur noch auf seinen Orientierungssinn verlässt.

Ich packe meinen Koffer, äh Rucksack

Viele werden das ein oder andere Ausrüstungsteil schon zu hause haben. Wer zu Fuß in der Natur unterwegs ist, braucht so einige Dinge. Das fängt mit A wie aufblasbare Isomatte an und hört mit Z wie Zelt auf. Wichtig, und das kann ich aus Bundeswehr-Biwak-Erfahrung sagen, sind die richtigen Wanderstiefel und das tragbare Gepäck auf dem Rücken. Der aktuelle Inhalt meines Trekkingrucksacks sieht folgendermaßen aus: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kochgeschirr, Besteck, Kocher mit Ersatzkartusche, Spaten, Taschenmesser, Feuerzeug, Insektenspray und Campinghocker. An Technik wird eingepackt: Telefon, Fotoapparat, Ladegerät und ein GPS-Gerät. Nicht fehlen darf natürlich eine wetterfeste Jacke, ein Regenponcho, T-Shirts, Pullover, Kulturtasche und Verpflegung. Weiterhin lohnt es sich eine schwedische SIM-Karte zu besorgen. Damit ist man über eine schwedische Rufnummer erreichbar, kommt ins Internet und spart sich die Roamingkosten.

Ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe – so eine Reise macht man meistens, wenn man Spaß daran hat oder das Gefühl, den Kopf frei bekommen zu müssen. Daher fehlt noch ein ganz wichtiges Ausrüstungsteil: der Notizblock! Dazu später mehr.