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Reisebericht: Mit dem Fahrrad durch Afrika

Gepostet am 21. Jan 2010 in Afrika, Aktuelles

Den spannenden Kontinent Afrika kann man auf vielerlei Arten entdecken: Man kann ihn erwandern, hoch aus der Luft mit dem Flugzeug betrachten und motorisiert mit dem Geländewagen durchqueren, sogar auf einem Pferd kann man Afrikas wilde Natur erleben, doch dass man auf zwei Rädern mit eigener Muskelkraft zum Entdecker Afrikas werden kann, ist relativ neu. Mit dem Fahrrad durch Wüsten, Nationalparks oder Naturreservate – das verspricht Abenteuer und spannende Erlebnisse.

Umfangreiche Angebote für Fahrradtouren – Radler willkommen

In einigen Ländern Afrikas wie Namibia, Marokko, Südafrika und Botswana haben die Reiseanbieter längst den Trend erkannt und halten ein großes Programm an interessanten Touren für den Radler bereit. Für echte Sportler werden gar Rundreisen mit dem Rad angeboten, selbstverständlich mit anspruchsvollen Geländetouren.

Das eigene Rad muss man natürlich nicht mitbringen. Diese werden von den Veranstaltern zur Verfügung gestellt. Dabei wird genau darauf geachtet, dass die Räder für die geplante Tour geeignet sind. Oft kommen spezielle Trekking-Räder, Tourenräder oder Mountainbikes mit maximal 27 Gängen zum Einsatz. Allen Rädern gemeinsam ist die Ausstattung mit einer besonderen Sattelfederung.

Faszinierende Natur pur!

Das Angebot an Touren ist groß. So dürfte für jeden etwas dabei sein. Man kann wählen zwischen Touren, die lediglich über befestigte Straßen führen, ausschließlichen Gelände-Touren oder einer Kombination aus beiden Varianten. Auch die körperliche Fitness und Kondition des Einzelnen findet Beachtung. Wer gut in Form ist, wird es sich nicht nehmen lassen, die komplette Tour auf dem Fahrrad zurückzulegen. Nicht ganz so Durchtrainierte können zwischen Radfahren und Transfer im Kleinbus wechseln.

Damit keiner über- oder unterfordert wird, werden die Touren in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Anfänger und weniger Sportliche legen Routen über flache Straßen und flaches Gelände zurück. Konditionsstarke, aktive Radler finden im bergigen Gelände auf anspruchsvollen Strecken ihre Herausforderung.

Zur Sicherheit steht bei jeder Tour ein Kleinbus bereit. Er dient zur Begleitung der Gruppe. Außerdem entlastet er die Radfahrer durch den Transport des Reisegepäcks und manchmal nimmt er auch die Fahrräder mit. Damit die Reise optimal verläuft, ist meistens eine Beschränkung auf höchstens 15 Teilnehmer gegeben.