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Fragen und Antworten zum Trinkgeld geben

Gepostet am 30. Jan 2010 in Aktuelles

Die Frage stellt sich sehr oft auch im Urlaub: „Wieviel Trinkgeld soll ich geben?“. Wie hier schon öfters geschrieben, ist ein Trinkgeld von 10 Prozent weltweit für viele Dienstleistungen angebracht.

Urlaub und Trinkgeld

Und es fängt schon im Flugzeug an. Bekommt das Flugpersonal einen kleinen Obolus für guten Service? Nein, da es sich selbst als Gastgeber versteht, wird hier kein Trinkgeld gezahlt. Das gleiche gilt in einer Boutique, wo man sich ein besonderes Urlaubsmitbringels oder eines der extravaganten Jacken, Hosen oder Oberteile gönnt. Anders ist es bei einer Schiffsreise. Das Schiffspersonal, wie Stewards und Stewardessen, erwartet sehr oft diese Extrazahlung.

Herkunft des Begriffs

Das Wort Trinkgeld taucht in gedruckter Form schon im 14. Jahrhundert auf. Hier wurde es mit „trinckgelt“ bezeichnet. Auch die Gebrüder Grimm berichteten darüber als kleinere Summe Geld für ausser der Regel verrichtete Leistungen, welches ursprünglich zum Vertrinken gedacht war. Darum wird es auch Biergeld genannt.

Im Amtsdeutsch wird Trinkgeld als ein freiwilliger Beitrag, ohne dass ein Rechtsanspruch auf ihn besteht, definiert. Dieser wird zusätzlich zum dem Rechnungsbetrag geben, welcher für die eigentlich Arbeitsleistung zu zahlen ist. Laut dem Paragrafen 3 Nr. 51 des Einkommenssteuergesetz (EStG) ist Trinkgeld steuerfrei.

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