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Kochtipp: Ungarisches Gulasch

Gepostet am 8. Aug 2009 in Aktuelles, Europa

Kommst du nach Ungarn in ein Restaurant, eine Gaststätte, oder zum Essen in eine kleine Csarda, so ist fast immer ein Essen auf der Speisekarte, das der Ausländer selten beachtet, aber der Ungar besonders liebt. Es ist Sertes Pörkölt (Schweinegulasch). Pörkölt ist der ungarische Name für Gulasch, wie wir es eben kennen: schöne Fleischbrocken und Soße.

Die ungarische Gulaschzubereitung ist einfach super im Geschmack. Außer das es hervorragend mundet, ist es auch in der Gaststätte preiswert und man hat eben was typisch Ungarisches auf dem Teller. Und so wird es gemacht:

Die Gulasch Zutaten

1-2 Zwiebeln (groß), 500gr Schweinefleisch (keine Keule, sondern Kleinfleisch),
Paprika (edelsüß, nicht scharf), Salz, Pfeffer

Die Zubereitung

  • Ausreichend Öl (in Ungarn wird Schweineschmalz verwendet),
  • in einen breiten Topf geben, Zwiebeln gehackt andünsten,
  • Paprika zugeben (2 Teelöffel) und verrühren

Wichtig: Paprika nicht anbrennen lassen! Das Essen schmeckt sonst bitter.

  • Fleisch gewürfelt in ca. 3×3 cm Stücken dazu und alles kräftig umrühren,
  • anschließend etwa 1 Stunde garen, ab und an wenig Wasser dazu gießen,
  • Wer mag, kann zum Schluss noch etwas saure Sahne dazugeben und das ergibt eine schmackhafte „kurze“ Soße.

Ohne großen Aufwand hat man ein leckeres ungarisches Essen für 2 bis 3 Personen. Hierzu kann man Weißbrot essen, oder „Galuska“, auf deutsch Nockerln. Außerdem reicht man dazu noch Saure Gurken oder Gurkensalat.

Zum Anbeißen: Ungarisches Gulasch (Pörkölt)

Zum Anbeißen: Ungarisches Gulasch (Pörkölt)

Was ist eine „kurze Soße“?

Wer nicht weiß, was eine „kurze“ Soße ist – hier kommt die Antwort: es bedeutet einfach eine dicke Soße, die sich geschmeidig um das Fleisch legt. Dagegen ist eine „lange“ Soße so, wie es die Deutschen gerne mögen. Viel sämige Soße, damit z.B. der Kloß richtig drin schwimmen kann.

Also dann: „Jo Etvagyat“ oder „Guten Appetit“

Foto: K. Sebök